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Sunday, October 26, 2014

7 Fakten über die Börse, mit denen Du Deinen Freunden imponierst


Nummer Eins: Die New Yorker Börse ist die grösste der Welt, ihre Marktkapazität gleicht der, der vier Nächstgrössten zusammengefasst. Das hat nicht imponiert? Naja, ist wohl auch hinlänglich bekannt und warum sollte es Deine Freunde hinreissen?

 Also, hier etwas anderes, vielleicht stösst das auf mehr Begeisterung: Kein Unternehmen in ausländischem Besitz kann an der chinesischen Börse Handel betreiben. Obwohl die Regierung schon in 2011 kundgegeben hatte, dass sie im Grundsatz bereit sei die Börse auch für fremde Firmen zu öffnen, ist bis heute noch keine solche zugelassen worden. Bis auf eine Ausnahme. Das Unternehmen WLCSP, das Teil der The Infinity Group ist und einen fremdländischen Mitinhaber hat, hat kürzlich die chinesische Mauer durchbrochen. Dieser Fremde is Israeli.

 Wo investieren?
 
Das wirklich Interessante daran ist, dass diese Tatsache die Israelische Geschäftsmentalität und das Unternehmertum charakterisiert. Sie sind immer vorne dabei und pflastern oft den Weg für Fortschritt und Veränderung. Israelische Start-ups sind einfach unaufhaltsam. Wenn Du also auf hohe Rendite aus bist, brauchst Du nur den nächsten Renner in der israelischen Start-up Szene zu finden, der eine internationale Börse erobert wird. Dann wärst Du der Renner bei Deinen Freunden.

 Aber Prahlen bei Seite. Lass’ uns israelische Unternehmen an internationalen Börsenmärkten und deren Zahlen etwas ernsthafter betrachten.
 
1.     73 Israelische Firmen handeln derzeit an NASDAQ. Damit ist Israel, nach China mit fast 120 Firmen das meist vertretene Land. Wenn man die Grösse des Landes bedenkt, ist das erstaunlich und sagt einiges über des Landes Wirtschaft aus.
2.     Im Jahr 2013 sind vier israelische Unternehmen an den NASDAQ gegangen, mit einem durchschnittlichen Wertanstieg von 85%.
3.     In 2014 waren es bis September schon sechs Firmen.
4.     Eine der bekanntesten darunter war Mobileye (MBLY) am 21. Juli. Trotz der komplizierten Sicherheitslage in Israel wärend dieser Zeit, sind die Aktienwerte bis Anfang September um 70% gestiegen – weltweit der grösste Anstieg.
5.     Ähnlicher Erfolg konnte im selben Zeitraum von der Firma Caesarstone (CSTE) verzeichnet werden. Ihre Aktien stiegen im August um 20% und können sich mit der zweitbesten Leistung auf dem Bloomberg Israel-US Equity Index rühmen.
6.     Die beeindruckendste Erstemission war jedoch die von ReWalk (RWLK) Ende August. Der Aktienwert schoss um erstaunliche 220% allein in der erten Woche nach oben.
7.     NASDAQ ist keinesfalls der einzige Aktienmarkt ausserhalb Israels an dem israelische Firmen ihre Aktien anbieten. Allein am LSE (London Stock Exchange) gab es dieses Jahr schon fünf Erstemissionen von israelischen Unternehmen. Die jüngste davon von Matomy Media Group im Juli.

Mit von der Partie sein

Wenn Du nicht weisst, wo Du investieren sollst, lass Dir von diesen Erfolgsgeschichten die Richtung weisen. Mit der vielversprechenden Wirtschaft dieses Landes, die immer wieder neue nützliche und fantastische Technologien in Bereichen wie Gesundheit, Kommunikation, Sicherheit usw. hervorbringt kann man kaum falsch liegen. Du kannst daran teilhaben, entweder direkt am lokalen Aktienmarkt, an der Amerikanischen Börse oder anderswo.

Um Deine Investition so effektiv wie möglich zu machen, solltest Du auf jeden Fall in Erwägung ziehen es in Israel selbst zu tun. Du kannst ein Anlagekonto direkt an einer Israelischen Bank eröffnen oder es durch einen lokalen Investmentbroker verwalten lassen. Mit diesem kannst Du zu jeder Zeit in verschiedenen Sprachen on-line oder per Telefon kommunizieren, was die Sache so bequem macht, als seie er in Deiner Nachbarschaft.
 
Und wie ist das mit dem Risiko?
 
Die meisten Israelischen Unternehmen bieten ihre Aktien zuerst an der einheimischen Börse in Tel Aviv an, bevor sie sich in die Welt der Wall Street Wölfe wagen. Das gibt Dir die Möglichkeit sie früh zu erfassen, wenn die Aktienpreise noch niedrig sind. Es ist allerdings auch mit hohem Risiko verbunden und daher nicht Jedermans Sache.
 
Um nicht willkürlich auf ein beliebiges Pferd zu setzen, kannst Du in einen ETF (Exchange Traded Fund) investieren, der eine Auswahl von ausschliesslich Israelischen Aktien beinhaltet. Auch hier besteht die Möglichkeit es direkt in Israel zu tun, was Dir hohe Management Gebühren erspart und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch Steuervorteile bietet (dies sollte vorher mit dem jeweiligen Broker in Erfahrung gebracht werden).

Diejenigen unter Euch, die das Risiko weiter senken wollen können sich der Hälfte der US Staaten anschliessen und in Regierungs Bonds anlegen. Diese sind stabil und bieten einen stätigen Einkommensfluss. Wer sie direkt in Israel erwirbt bekommt darauf einen höheren Zinssatz.

 

Thursday, October 2, 2014

7 Things About the Stock Market That Will Impress Your Friends


Here’s the first: The New York stock exchange is the largest in the world, its market capacity is as big as that of the next four runners-up combined together.

That didn’t impress anybody? Right, it’s probably well known and why should your friends care, anyway.

So here’s another interesting fact, maybe this will get their attention: Foreign owned companies are basically banned from trading on the Chinese stock market. Even though authorities had announced already in 2011 that they are basically ready to open the stock exchange to foreign companies, it hasn’t actually happened. This month one firm finally managed to break through the Chinese wall: WLCSP, Part of The Infinity Group has a foreign co-owner and is based on foreign technology. The non-Chinese part of it is Israeli.


Where to Invest

What’s really impressive though, is that this characterizes Israeli companies and entrepreneurship. They are always where it’s happening and often pave the way. There is no stopping Israeli Start-ups. If you are looking for a high return investment, all you have to do is pinpoint the next Israeli company to make it big on a foreign stock market. Now, that would really impress your friends.


But let’s get a little more serious and take a look at Israeli companies and some impressive numbers and figure out how this can be relevant for you (and your friends).


1.     There are 73 Israeli companies already trading on NASDAQ today. This number is topped only by China with close to 120 companies. Considering the size of the country that says something about Israeli economy.

2.     Four Israeli companies went public in 2013 on NASDAQ with an average increase of 85%.

3.     In 2014 there have been six Initial Public Offerings by Israeli companies on NASDAQ till early September.

4.     One of the companies to go public recently was Mobileye (MBLY), on July 31st. Despite the security crises in the Middle East at the time, it has gone up by more than 70% in little more than a month. This was the biggest rally globally during this time.

5.     A similar success could be reported during the same period by Caesarstone (CSTE). Their stocks climbed 20% in August, making it the 2nd best performance on the Bloomberg Israel-U.S. Equity Index. Since 2012 the company tripled its growth.

6.     The most striking, though is the success of the most recent IPO by ReWalk (RWLK) only two weeks ago. The price surged a stunning 220% within its first week at NASDAQ.

7.     NASDAQ is not the only stock exchange market outside of Israel, where Israeli companies trade their shares. At the LSE (London Stock Exchange) there have been five IPOs by Israeli companies this year, compared to only one last year. The most recent was Matomy Media Group in July.


Be Part of the Party

If you don’t know where to invest, these success stories give you a direction to look in. Here is an economy which promises to keep bringing forth amazing technology developments in healthcare, communication, security and other fields. You can be part of this on your local stock market in the US or elsewhere.

However, to make your investment even more effective consider taking it directly to Israel. You can open an Israeli investment account directly at a bank or with an Israeli broker. They can be managed in English via phone or on-line, which makes things as comfortable as if it was in your hometown. If you are in the US, your IRA (Investment Retirement Account) can be used to open a foreign brokerage account. This is a further advantage, because it will keep tax burden on capital gains low.


How to Choose

Most companies initially offer their shares at the Tel Aviv stock exchange, before they are ready to face the world of Wall Street wolves. That gives you a chance to catch them while they are still small and stock prices are low. It also involves, however, a high risk and is not for everyone.

Rather than betting on random horses, you can choose an ETF (Exchange Traded Fund) that invests exclusively in Israeli stocks. Again, you may want to do so directly in Israel, in order to save high management fees charged in the US and gain their full advantage.

For those who want to further lower the risk, you can join 50% of the U.S. states and invest in Israel Government Bonds. These are stable and provide a steady stream of income. And if you purchase directly in Israel you will benefit from a higher interest rate.

Sunday, September 14, 2014

Wo computerunterstütztes Lernen immernoch nur ein Traum ist


Ein Engländer, ein Franzose und ein Deutscher treffen sich in einem Lokal in Riga.
Es heisst Rozengrals und ist vollkommen in mittelalterlichem Stil ausgestattet. Man sitzt bei Kerzenlicht auf groben Holzschemeln an groben Holztischen und bekommt als Appetitanreger leckere Nüsse und grobes Brot in kleinen Jutesäckchen serviert. Man lauscht den Flöten- und Leierspielern als man sich köstliches Lamm am Spiess mit Linsen von Kellnern in langen Gewändern servieren lässt und trinkt dazu schmackhaftes lettisches Bier. Am Ende gibt es noch scharfen hausgemachten Vodka.

 
Sagt der Engländer zu dem Franzosen:
“Haben Sie heute auch an der Special Interst Group ‘Virtual Reality’ teilgenommen?” – “Ja” erwidert der Franzose, “Ich war sehr beeindruckt von den innovativen Technologien.” – “Es wird aber noch eine ganze Weile dauern bis sich computerisierte Simulation in den Universitäten durchsetzen wird.” Bedenkt der Deutsche.

Hattest Du einen Witz erwartet? Tut mir Leid Dich zu enttäuschen. Es handelt sich um Professoren der Zahnmedizin, die aus Anlass der Jahreskonferenz der ADEE (Association of Dental Education in Europe) im September diesen Jahres nach Riga gekommen waren.

Nur Mut – es tut gar nicht weh!

Zahnärzte werden immer überall gebraucht und man kann den Beruf so gut wie überall in der Welt erlernen. Aber wahrscheinlich ziehst Du es vor Gedanken an Zahnärzte zu meiden - verständlich – und hast Dir noch nie überlegt was ein Zahnarzt eigentlich lernen muss und wie. Dann sei jetzt mutig und schau dem Patienten einmal in den Mund. Keine Sorge, es ist noch kein echter Patient, es ist eine Puppe – genauer gesagt ein Puppenkopf mit Plastikzähnen, an denen geübt wird.

Du musst nun eine Kavität bohren. Deine Anweisungen und Messungen sind auf Bruchteile von Milimetern genau. Nicht nur Tiefe der Bohrung ist vorgegeben, sondern auch Winkel einer jeden Aussenwand und des Bodens, Glätte des Bodens und der Wände, Form und Konturen der Kavität, Zentralisation usw. müssen exakt stimmen. Und all das in Grössenordnungen und Dimensionen, die man mit dem blossen Auge kaum wahrzunehmen vermag. Ist Deine Bohrung um lediglich 0.5 mm versetzt, könntest Du schon den gesunden Nachbarzahn erwischt haben, bist Du auch nur 0.2 mm zu tief, könntest Du den Pulp getroffen haben und ... au weia!

Stundenlang sitzen Studenten an diesen Mannequins und versuchen präzise vorgegebene Präparationen hervorzubringen. Am Ende wird der bearbeitete Plastikzahn per Hand unter einer Lupe gemessen und beurteilt. Das klingt eher als gehöre es in die Zeit des Rozengrals. Obwohl die Anforderungen an präzise Feinmotorik und den damit verbundenen kognitiven Konstrukten hoch sind, wird in der Zahnmedizin bisher kaum mit fortschrittlichen digitalen Hilfsmitteln gelehrt. Während medizinische Fakultäten in anderen Bereichen schon häufig mit computerunterstützten Technologien ausgestattet sind,
liegt die Zahnmedizin mit rein mechanischen Geräten weit hinter dem zurück, was zu erwarten wäre.

Warum gibt es noch keine digitalen Hilfsmittel?
Es bietet sich geradzu an die Messungen und Auswertungen der Präparationen durch Computer ausführen zu lassen, denn das menschliche Auge kann nun einmal mit der Präzision eines Computers und mit der Schnelligkeit der Auswertung nicht konkurieren.

In der Tat sind Scanner für Plastikzähne schon seit einigen Jahren bekannt. An Geräten wie z.B. dem PREPassistant von KaVo und dem PrepCheck von Sirona werden die vom Studenten mühsam herangebohrten Präparate analysiert und dann in bunter Farbenpracht und erheblich vergrössert wiedergegeben. Da gibt es Farben für verschiedene Tiefen und man kann Kavität oder Kronenpräparation aus allen Winkeln in Querschnitten genauestens betrachten. Ausserdem kann man den Zahn in seiner Ausgangsform mit dem präparierten vergleichen, und dann auch noch mit dem, was daraus hätte werden sollen.

Zeit für Echtzeit Simulation !

Richtig durchgesetzt haben sich die Scanner allerdings noch lange nicht. So elegant wie diese sind, es ist doch eher ein cooles Spielzeug als eine wirkliche Bereicherung, die zu spürbar effektiverer Ausbildung führt. Das hat sich nun die Israelische Firma Image Navigation zum Ziel gesetzt. Eine wirkliche Verbesserung in der Aneignung der benötigten feinmotorischen Fertigkeiten soll mit dem DentSim Augmented Reality Simulator erreicht werden. Der Simulator verbindet die Arbeit an traditionellen Mannequins mit Cumputer basierter Auswertung in Echtzeit. Das bedeutet der Student bekommt sein Feedback während er am Zahn bohrt und nicht, wie bisher, nachdem er das Präparat beendet hat. Da er die Messungen und Analysen jederzeit abrufen kann, weiss der Student genau wann und wo er zu tief, zu weit, zu schräg ist und kann sich während des Prozesses selber Schritt für Schritt korrigieren. Das Echtzeit Feedback bezieht sich also nicht nur auf das Endresultat, sondern auf den eigentlichen Prozess. Studien haben bereits gezeigt, dass dies zu weniger Fehlern führt und schnellerem Erlernen der notwendigen motorischen und kognitiven Fertigkeiten. Das ist nur einer der Vorteile des Simulators. Mehr dazu hier.

Ein ähnliches Produkt bietet die holländische Firma Moog mit dem Simodent Dental Trainer, deren Software ebenfalls den Bohrprozess selber begleitet und auswertet. Mit seiner Touch-Screen und simplifiziertem Design ist das Gerät recht attraktiv. Allerdings wird hier nicht wirklich gebohrt, sondern an einem hydraulischen Mechanismus so getan als ob. Ergonomisch gesehen ist das problematisch, da der Student nicht wie an einem Patient positioniert ist. Ausserdem schaut er in eine Art Monitor, hat aber kein echtes visuelles Bild von dem, was er eigentlich macht. Der Übergang in die eigentliche Klinikarbeit wird dadurch nicht erleichtert.

Ein Zahnmedizin Student sollte sich nicht wie im Rozengrals fühlen, wo Nostalgie gross geschrieben wird. In der Zahnmedizin wird es Zeit die traditionellen Übungsmethoden als Nostalgie abzuschreiben und die Ausbildung der Echtzeit anzupassen.

Studenten am DentSim Simulator

 

Sunday, August 24, 2014

Who is Doing Business in Jerusalem?

 
Doing business probably isn’t the first thing that comes to mind when you hear the name Jerusalem. On the contrary, unless you are a travel agent or own a souvenir shop, doing business and Jerusalem are not likely to appear in the same sentence.
Like most, you probably associate Jerusalem with sacredness and history. The image of an ancient city of gold, withstanding endless wars and being home to the largest religious faiths arises in your mind. Everybody in the world has heard of this remarkable city, millions of tourists visit each year, for many Jerusalem even implies salvation.
 
But Jerusalem has a few surprises for you in store. Some were revealed at a conference titled “Doing Business in Jerusalem” that was held this August by the JBNF - Jerusalem Business Networking Forum - at the International Convention Center in Jerusalem.
 
Are these the business people?
 
The conference was part of ‘The Event’, a large Expo for newcomers to Israel. The premises looked more like a colorful marketplace with lots of booths and entire families roaming around curiously. ‘Entire families’ in Jerusalem means an average of 4 children, at least one stroller and sometimes grandparents included as well. The primary languages spoken were English, French and Russian. Hebrew speakers were usually struggling with their foreign accents.
Having lived in Israel for over 30 years I felt somewhat misplaced till I reached the large auditorium in which the JBNF conference was held.
 
 
3000 Years of Innovation
 
The first thing that impressed me was the number of speakers and panelists that were scheduled to appear. The second was their variety. 7 hours were packed with young entrepreneurs, motivated investors, high-tech veterans, start-up gurus, government reps, bankers, insurance people, non-profits and a mindful audience.
 
And all Jerusalemites. Some newcomers, some well-settled and some native, but all with the same desire to boost business in Jerusalem.

I learned that 10% of all start-up activity in Israel is located in Jerusalem and over 250 companies were “born” in Jerusalem. Among them are familiar names you may have heard, such as Mobileye, Teva, BrightSource Energy, Ophir Optronics, and ViewBix. Some of the most successful high-tech companies have their R&D centers right here in the holy city of gold and innovation: Intel, IBM, Siemens, RadWare, Ness, NDS(Cisco). If you are a Jerusalemite yourself, this is not such a big deal. However the extend to which this activity is encouraged by the authorities and boosted by private investors is remarkable. The variety of opportunities that allow people to pursue their ideas and give their support is inspiring.
 
One way to support and drive innovation to industry is by funding. The municipality has an entire department dealing with business development and promotion. Most funding, however comes from private venture groups who literally seek out the next big thing in Jerusalem. One of the pioneers in explicitly driving Jerusalem’s start-up scene to success is the JVP – Jerusalem Venture Partners, founded by today’s MK Erel Margelit in 1993. Not only that, in recognizing the hidden potential under the cities burden of an image with tremendous religious overweight the JVP fosters modern cultural activities and other initiatives that contribute to the modern quality of Jerusalem. The JVP's premises house a number of start-up companies as well as the popular music-club Zappa staging musicians, comedians and other artists. 
 
Incubators for Start-Ups and Playgrounds for Innovators
 
A similar venture is Terra. The fund focuses on cleantech start-up ideas. These are taken straight from the drawing board, carefully chosen by experts and then cultivated in the ventures ‘technology incubator’. The Terralab, just like JVP provides space, equipment and guidance for the selected entrepreneurs to turn their ideas into technologies and products. Among the mind-blowing ideas they are currently pursuing are a company developing an app to help you find parking space quickly in order to reduce air-pollution in crowded cities and another company developing a bracelet for your elderly parents, which will transfer vital information about their health and routine to you if you are living far and/or relevant care giving facilities near by.
 
Fascinating to me are the various hubs offering space and opportunity for starting entrepreneurs to come together and ‘play’. Some of these hubs are simply co-working spaces - office space made available for your first start-up activity, also enabling you to network with likeminded innovators. Some of them, like SifTech, Presentense and Jerusalem StartupHub offer training, organize meetings for interest groups or computer geek activities and other workshops. Pico also invites local artists to display heir work. And then there are those who go even a step further and actually offer machinery and hands-on opportunity for you to try and materialize your ideas. JerusaLab is one such promising playground, where you can build the first prototype of your newly invented product.
 
It feels like these hubs are springing up out of nowhere, conquering some of the run-down industrial areas of the city. These young people spoke with such enthusiasm, that I felt like hopping over immediately to check out each one of these places. Maybe I would be inspired and find my own innovative opportunity or I would simply be amazed by the exciting ideas and people I would meet in Jerusalem’s start-up hubs.
 
Making it to the Top
 
You can find information on all of the companies, accelerators, investors and hubs with MadeinJLEM, an organization, whose aim it is to place the city at the top when it comes to entrepreneurship.
 
In the highlight of the JBNF conference, the top 5 Jerusalem start-ups in 2014 received a special entrepreneurship award presented by Deputy Mayer Ofer Berkovitch. Each company is active in a different branch and each had their own very exciting innovation and concept.
Brainsway Ltd. – Advanced, non-invasive technology solutions for the treatment of brain disorders.
Revelator Ltd. – Provides management and monetization solutions for digital content for the music industry.
Freightos – Creating the world’s first automated online freight network.
Glide – The world’s first and only instant video messenger.
Abe’s Market – The online marketplace for great natural products, connects buyers seeking amazing natural products with the people who make them.

There are already a lot of people doing business in Jerusalem and there will be a lot more in the near future. The next time you read about Jerusalem it may just be about technology and high-tech and promising profitable business.

Tuesday, March 4, 2014

Hals und Beinbruch! – muss das sein?


Vieleicht sollten wir dieses beeindruckende Mandelbäumchen in seiner vollen Blüte dazu befragen. Nicht nur hat es den Bruch überlebt, es scheint obendrein einen Weg gefunden zu haben seine eigene Schönheit neu zu definieren. Das seit hundert Jahren schlimmste Winterwetter hatte es regelrecht zu Boden geschlagen und ihm gnadenlos alle Glieder gebrochen, die dem nicht Stand halten konnten.

 
In diesen Tagen beginnt sich die Natur in und um Jerusalem in ihre Frühlingsfarben zu kleiden und man kann sich kaum noch vorstellen, wie sie noch vor zwei Monaten ausgesehen hatte, als der Schneesturm an ihr herum gezerrt hatte.
 
Am letzten Wochenende lockte mich der Wunsch die Anmut der neu erwachenden Natur mitzuerleben aus dem Haus. Dieses ungewöhnliche Mandelbäumchen erweckte sofort meine Aufmerksamkeit und Neugierde. Anfangs verstand ich nicht, was meine Augen sahen. Erst als ich näher heran ging wurde mir klar, das der Ast des Baumes unter der Last des Schnees gebrochen war, was diesen Erstblüher regelrecht in die Knie gezwungen hatte. Die wunderbare Prophetin des Frühlings hatte sich jedoch nicht unter kriegen lassen und brachte dennoch eine Fülle von prächtigen Blüten hervor. Da sie an einem Hang steht, scheint das Weiss der Blüten geradezu den Hang hinunter zu fliessen oder wie eine Schleppe von ihr herunter zu gleiten.
 
„Wie tiefsinnig“ dachte ich. Drückt diese Prinzessin der Bäume nicht etwas aus, was Philosophen immer wieder in Worte zu fassen versuchen, wohl schon seit es Worte gibt? Es birgt in sich eine Weisheit, die Denker überall in der Welt immer wieder neu zu formulieren suchen. Erst vor Kurzem las ich einen Artikel, der erklärte warum man erst fehlschlagen müsse, bevor man wirklich erfolgreich sein könne.
 
Als ich weiter spazierte zeigte sich mir eine noch krassere Illustration dieser Idee. Dieses zerbrechliche junge Mandelfräulein hat es sogar noch schlimmer erwischt. Ihre gesammte Krone war herunter gerissen. Das hielt sie jedoch nicht davon ab ihre Blümchen zum Lobgesang auf die Kontinuität des Lebenszyklus zu öffnen.
 


Welchen tiefsinningen Spruch könnte ich wohl diesem Bild hinzufügen, wenn ich es auf meinem Facebookpage teile? Welchen Denker könnte ich am besten zitieren, um dem Ausdruck zu geben was hier passiert war? Würde ich überhaupt noch einen Spruch finden, der nicht schon vollkommen ausgekaut ist und jedem nur ein müdes Lächeln abgewinnen würde bevor er/sie weiter scrollt zum nächsten profunden Bla auf seiner/ihrer Wand? Wahrscheinlich nicht.

Die Wahrheit ist doch, dass wir alle lieber schön und erfolgreich wären ohne uns die Glieder brechen und die Kronen von Kopf reissen lassen zu müssen.  Aber diese Mandelbäumchen sind trotzdem toll.

 

Thursday, February 20, 2014

Break a leg! - do I have to?

 

We could put the question to this amazing almond tree in its full blossom. It had every possible branch broken by a merciless snowstorm and was literally crushed to the ground. Not only did it prevail, it seems to have found a new way to define its own beauty.



These days nature in and around Jerusalem is beginning to dress itself in its spring colors and it is hard to image what it looked like two months ago, when it was attacked by the heaviest winter weather in about 100 years.

Last weekend I was drawn outside by the spring air to take a glimpse at the beauty of nature being born again. This incredible almond tree instantly caught my attention and fascination. At first I did not even understand what I was looking at. Only upon getting closer did it become clear that the branches of this lovely princess of trees had been bent under the weight of the snow and simply brought to the ground. Yet, the suffering princess did not lose her determination to pioneer spring and brought forth an abundance of blossoms at first chance. Since she stands at a slope, the delicate blossoms seem to flow down the hill, thus decorating it in a most elegant fashion.

“How profound”, I thought. Doesn’t this tree express something that philosophers have tried to put in words far as long as words exist? It holds a wisdom in it that people are constantly rephrasing. Just recently I read an article about having to fail in order to succeed.

As I walked on I came across an even clearer illustration of the same message. This fragile youngster was affected even more severely; its crown seemed completely fallen. But that did not keep its flowers from opening up in a call for the continuation of the life cycle.  
 

What profound aphorism would I use as title to the picture, when I share it on my Facebook page? Who should I best quote to express in words what happened here?  Could I even find something that isn’t already completely chewed up and make everyone go “awwwww” and scroll down to the next profound bla on their walls? Probably not.

 The truth is we’d all rather be beautiful and successful without having our branches broken and crowns crushed. But the trees are still awesome.

 

 

Tuesday, February 11, 2014

Coexistenz im Jerusalemer Familien-Garten (Deutsche Version)


(Here's is the German version of the post from Feb. 9th)

Solltest Du einen Garten haben, so bin ich sicher, dass Du grosse Freude daran hast. Selbst wenn Du nicht der ergebenste Gärtner bist, oder von chronischer Grill-Sucht befallen, so wirst Du trotzdem die Freuden Deines eigenen kleinen Freigeländes zu schätzen wissen. Die Zeit, die Du dort drauβen verbringst mag zwar gering sein im Verhältnis zu dem Aufwand, den es bedarf es ansehnlich zu halten, aber das ist nicht, was wichtig ist. Wichtig ist, die Möglichkeit zu haben. Ein Garten bedeutet ein bisschen mehr Platz und wesentlich mehr Freiheitsgefühl zu Hause. Normalerweise ist man drauβen im Transit, entweder auf dem Weg irgendwohin oder irgendwoher. Ein Garten ist der einzige Platz an dem man in Ruhe drauβen sein kann.
 

Ich lebe im zweiten Stock eines Wohnhauses in einem relativ eng bewohnten jerusalemer Viertel. Kein Platz für einen eigenen Garten. In Jerusalem jedoch, hat man die Möglichkeit die Vorteile eines Gartens trotzdem zu genieβen, solange es einem nichts ausmacht ihn zu teilen. Eine riesige Wiese zieht sich von einer der Hauptkreuzungen in der Nähe der Stadteinfahrt, den breiten Ben-Tsvi-Boulevard auf der einen Seite und dem Knesset Gelände auf der anderen Seite bis fast in das Stadtzentrum hinunter. Sie ist talförmig angelegt und mit Bäumen und Büschen eingerahmt. Spazierwege führen darum herum und kreuzen das Grün an einigen Stellen. An der breiten Nordseite befindet sich ein Skatepark, sowie Basketball- und Fussballplätze, auβerdem sind Schaukeln, Klettergerüste und alles, was Leute für die Unterhaltung ihrer Sprössling in den Garten stellen, zu finden. Auch für die Fitnessfans ist gesorgt, unter schattenspendenden Bäumen gibt es Kraftsport-geräte. Des Menschen bester Freund, der bekanntlich das Leben im Freien besonders mag, wird nicht vernachlässigt. Für ihn gibt es eine eigene, abgetrennte Wiese, etwas weg vom Schuss. 

Dieser Platz heisst „Gan Sacker“, was so viel wie Sacker Garten bedeutet. Offiziell wird er als Park Sacker bezeichnet, aber ich finde Garten wesentlich passender.
 

Wir verbringen dort gern den Samstag Nachmittag. Wir, das bin ich, eine in Deutschland aufgewachsenen Blondine aus einer Familie von Geschäftsleuten, mein Partner, siebente Generation in Jerusalem, aus einer Musikerfamilie mit jemenitischer Orientierung und usere weisse Hündin Kika, die den Groβteil ihres Lebens in einem Hundeasyl verbracht hat. Unsere erste Station ist die Hundewiese. Nachdem wir Kika frei lassen machen wir es uns auf einer, der am Rand aufgestellten Bänke gemütlich und beobachten Hunde aller Arten, Gröβen und Farben wie sie umher toben. Andere sitzen selber auf dem Rasen oder den Bänken, quatschen oder lesen, wir trinken unseren Tee. 

Als nächstes machen wir uns auf zum Tischtennis, gleich neben den Sportanlagen. Dort sind immer eine Menge Leute und Kika zieht viele neugierige Kinder an. Besonders die Haredim (jüdisch-orthodoxen) kommen um unsere gleichmütige Gefährtin zu streicheln während die Eltern aus der Ferne wachen. Auβer Hebräisch hört man Russisch oder Arabisch, einige Kinder sind farbig. Wir spielen ein paar Spiele Ping-Pong und normalerweise finden sich rasch Mitspieler. Da ist der Typ, der ununterbrochen israelische Folkslieder singt oder redet und nur dann den Mund hält, wenn er am Verlieren ist. Oft kommt der nigerische Fremdarbeiter, der alle mit einem freundlichen Lächeln besiegt, oder die amerikanische Dame, die nicht will dass ihr Mann erfährt, dass sie hier spielt.  Neben uns macht immer irgendein muskulöser Jüngling seine Liegestützen und sobald er damit fertig ist kommt sofort der nächste.
 

Danach gehen wir eine Runde um den Garten, bevor wir uns auf dem Rasen ausruhen. Ich bin immer wieder erstaunt über die enorme Diversität der Menschen und derer Aktivitäten hier. Auf den Sportplätzen ist immer etwas los, aber damit ist es nicht genug. Ganze Gruppen von Leuten spielen alle möglichen Ballspiele, auch solche, die ich noch nie gesehen habe und deren Regeln ich nicht auszutüfteln vermag. Jung und Alt spielen Baseball oder Frisbee, einige machen Yoga oder Tai Chi, manche ringen sogar oder machen Akrobatik. Der neuste Trend ist ein spezielles Seil in etwa einem Meter Höhe von Baum zu Baum zu spannen und darauf zu balancieren.

Kinder radeln auf ihren Fahrrädern die Wege entlang und Erwachsene joggen, junge Paare laufen Hand in Hand oder schieben ihre Kinderwagen, ältere Paare laufen ebenfalls Hand in Hand oder mit ihren Laufstühlen.

Die Meisten feiern das Drauβen-Sein mit gastronomischen Genüssen. Paare bevorzugen ein romantisches Picknick. Aber auch ganze Sippen sammeln sich um Grills und Tische voll mit hausgemachten Köstlichkeiten. Würde man von einem zum anderen gehen und überall einen Happen probieren, so käme das einer kulinarischen Reise um den Globus gleich. Die aufsteigenden Gerüche vereinen sich über dem lebendigen Treiben. Einige gehen sogar so weit die Geburtstage ihrer Kinder im Garten zu feiern. Entweder machen sie selber Musik, oder sie bringen kleine Lautsprecher mit, damit sie singen und tanzen können. Wem diese Art von Freizeit-Fun nicht zusagt kann sich fern halten. Der Garten ist groβ genug für Alle.
 

Jerusalem ist eine multikulturelle Stadt und das ist hier in natürlichster Weise reflektiert. Coexistenz ist nicht nur ein Wort.

 Arabisch sprechende Jugendliche sitzen unter einem Baum während kleine jüdisch-orthodoxe Mädels in ihren halblangen Röcken drumherum Fangen spielen. Eine junge Äthiopische Frau bringt ihr Kind um sich das Baby eines Europäischen Missionärpaars anzuschauen. Ein alter Herr, dessen Familie vor 40 Jahren aus der Wüste Iraks gekommen war und der jetzt mit seiner phillipinischen Pflegerin spazieren geht, ruht sich auf der Bank neben einem Intellektuellen, der ein Buch über Philosophie in französisch liest aus. Jerusalem ist das zu Hause für all diese Leute und sie bewegen sich mit Selbsverständlichkeit in ihrem Garten. Wenn sie einander begegnen lächeln sie, machen einender Platz und wenn nötig helfen sie einander aus. Und dann sprechen alle Hebräisch (mehr oder weniger) im Garten der Jerusalem Familie..

Sunday, February 9, 2014

Coexistence in the Jerusalem Family Garden (English version)


(Eine deutsche Version wird folgen)

If you have your own garden, I am sure you are very fond of it. Even if you aren’t the most passionate gardener or suffering from compulsory BBQ-syndrome, you’ll appreciate the joy of your private little outdoor space. The times you go out there may be relatively few compared to the effort it takes to maintain its beauty. However, knowing that the possibility is there makes the difference. A garden means a little more space and a lot of additional freedom where you feel at home. Because usually, outside is a space you pass through when you need to get somewhere. You are either on your way to some place or from some place. A garden is the only outside space where you can slow down, stop and stay for a while. 

I live on the 2nd floor in a rather crowded Jerusalem neighborhood. No garden here to call my own. But in Jerusalem, if you don’t mind sharing, you can still enjoy the benefits of a family-garden. A huge piece of lawn stretches itself from a major junction near the entrance of the city, along the wide Ben-Tsvi-Boulevard on the one side and the Knesset premises on the other side, all the way down almost to the center of town. It is shaped like a valley, framed by trees and bushes on both long sides, surrounded and crossed by walking paths. At the north side there is a large skate park as well as basket ball and soccer fields. For the smaller children there are swings and slides and whatever people put in their gardens to entertain their offspring. And for those who like to work out there is outdoor exercise equipment under some shade providing trees. Not to forget men’s best friend, who is highly appreciative of the outdoors, has his own free running field a little to the side and away from the crowd.

The place is called “Gan Sacher”, which translates into Sacher Garden. Commonly it is referred to as Sacher Park, but I prefer to call it a garden, because that’s really what it feels like.


 We like to spend Saturday afternoons in the Garden. We, that is me - a German-born blond from a family of business people, my partner - a seventh-generation Jerusalemite from a family of musicians with Yemenite orientation and our snow-white dog Kika, who spent most of her life in a dog shelter. Our first stop is the dog field. After we set Kika free, we make ourselves comfortable on one of the benches scattered close to the fence and just watch dogs of all types, shapes and sizes romp around. People hang out on the grass or on the benches, some read books, others chat, we drink our tea.

Next we make our way to the table tennis in the main garden right next to the exercise equipment. There are always a lot of people and Kika attracts many curious children. Especially the haredic (Jewish-ultra-orthodox) children seem to cherish the opportunity to pet our serene companion. There are children speaking Russian and Arabic, some are black, their parents watch from a distance or come to take a closer look. We play a few games of Ping-Pong and sooner or later someone usually joins in. Often it’s the guy who continuously sings Israeli folk songs or talks and only shuts up when he is about to lose the game. Sometimes the foreign worker from Nigeria, who beats everyone with a smile comes by or the American lady from a fancy neighborhood, who doesn’t want her husband to know, that she comes here to play. Next to us there is always some young hunk making push-ups or pull-ups and as soon as he’s gone the next hunk jumps in.


Later we take a walk through the entire Garden before we chill out somewhere on the lawn. I never seize to be amazed at the unbelievable diversity of people and the variety of their activities. There is always something going on on the sports fields and skate park, put it doesn’t end there. Groups of people play all kinds of ballgames, including some that I have never seen and can not figure out the rules for. Young and old play baseball or Frisbee, some do Yoga or Tai Chi, some wrestle or do acrobatics. The most recent trend is to stretch a special rope between two trees at about one meter above the ground and try to walk on it.

On the paths little children ride their bikes, grown-ups make their rounds jogging, young couples walk hand in hand or with their stroller, old couples also walk hand in hand or push their walkers.

The majority of people celebrate their time outside with food. Couples have a romantic twosome picnic. Entire clans sit around their BBQs and tables full of home cooked cuisine. If you went from one to the next and tasted a little of each, it would equal a culinary trip around the globe. The smells merge in mid-air over the Garden. Some even take it a step further and celebrate their children’s birthday in the Garden. They either play music themselves or bring their loudspeakers so they can sing and dance. If this isn’t your type of fun, the garden is big enough to stay out of the noises reach.


Jerusalem is a multicultural city and it is reflected in the Sacher Garden in its most natural way. Coexistence isn’t just a word.

A group of young Arab-speaking boys will sit chatting under a tree, while little girls in their long haredic skirts are running around playing catch. An Ethiopian woman, who barely had time to learn Hebrew, yet, will bring her child to see the baby of a European Christian couple doing charity work for a year. An old man with roots in Iraq, walking with his Philippine caretaker will take a break sitting down on the bench next to the intellectual reading a book on philosophy in French. Jerusalem is the home of all of these people and they all feel that they can be themselves in their garden. When they meet they smile, make sure to give each other space and often lend a hand. And when they meet they all speak Hebrew (more or less) in the Jerusalem Family Garden.